DANKESCHÖN

Vielen Dank für Ihren Besuch der Aufführung "Blaus Blüet und Ziggusuppu". Auch allen Schauspielern und Helfern ein grosses MERCI für ihren Einsatz.

Bühnenluft schnuppern?

Möchtest du gerne mal auf der Bühne stehen? Interessiert dich, was hinter dem Vorhang so alles passiert? Wir suchen Zuwachs in unserer Theaterfamilie - melde dich bei uns via E-Mail an info@qlisse.ch

Stück

Der eigensinnige Pfarrer, Don Camillo, und der ebenso starrköpfige Bürgermeister und stolzer Anhänger der grössten kommunistischen Partei diesseits des "Eisernen Vorhangs", Peppone, buhlen mit ihrem täglichen Kleinkrieg um die Gunst ihrer Mitbürger und bestimmen das örtliche Geschehen. In diesem heroischen Kampf ist Don Camillo sehr oft gezwungen, zu Mitteln zu greifen, die sich mit der Würde eines Soutanenträgers nur schwer vereinbaren lassen. Die Wege des Geistlichen sind derart dreist, dass dem linken Stadtoberen vielfach nur noch das Nachsehen bleibt. Immer wieder kommt es im hitzigen Kampf vor, dass ihn Jesus vom Kruzifix der Kirche aus im Zwiegespräch zur Ordnung ruft. "Fluch nicht, Don Camillo, sondern sprich", muss sich der Ortspfarrer immer wieder anhören. Zerknirscht, manchmal etwas gar unfreiwillig muss sich Don Camillo den göttlichen Ratschlägen beugen - oder er nutzt sie geschickt zu seinem Vorteil aus. Wie in alten Zeiten befehden sich der katholische Priester und der kommunistische Bürgermeister und sparen dabei nicht mit Nettigkeiten. Die Tischetiketten sind längst gesprengt und die menschliche Kommunikation wird ausgereizt als sogar Handgreiflichkeiten das ganze Dorf anstecken.

Die Seele wird wiederholt einer harten Prüfung unterstellt und das Gute im Menschen steht auf dem Prüfstein. Doch letztlich könnendie beiden Hauptdarsteller nicht ohne einander leben.

So verhärtet die ideologischen Fronten auch sein mögen, "Guareschis" Kontrahenten sind gutmütige Dickschädel. Im Notfall eilen  der Kommunist und der Katholik einander - wenn auch widerstrebend - zu Hilfe. Die Konflikte zwischen den beiden Protagonisten werden letztlich stets bei einem Glas Rotwein überwunden.