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Stück

 

 

Die Generalmobilmachung von 1914 brachte Abertausende von Soldaten in den Pruntruter Zipfel. Von dieser Zeit und um diese Soldaten handelt das Stück. Im Mittelpunkt steht jedoch Gilberte de Courgenay, die Wirtshaustochter fom "Hotel de la Gare". Ihr fliegen die Soldatenherzen vor allem zu. Sie ist mit ihren 18 Jahren nicht nur die Jüngste und Hübscheste de drei Wirtshaustöchter - sie kann vor allem als einzige auch etwas Deutsch, das sie während einem Haushaltjahr in der Deutschschweiz erlernt hat.

So versteht sie die Sprache der unter die Welschen verschlagenen Tessiner, Urner, Zürcher und Walliser Wehrmänner, denen der lange Dienst im Feld oft mehr als sauer wird. Zum Glück gibt es eine Gilberte, die es ausgezeichnet versteht, diesen Soldaten mit Rat und Tat beizustehen. Die Soldaten sind sicher aber auch froh um die Anwesenheit des Tessiners Luzi, der mit seinem Humor und Frohsinn viel Freude und Abwechslung in den eintönigen Soldatenalltag hineinbringt.

Einem der im Stück beschriebenen Soldaten ist Gilberte besonders zugetan, nämlich Peter Hasler. Die unbeantworteten Briefe seiner geliebten Hotelierstochter Tilly bringen Peter Hasler völlig aus dem Tritt. Weder die mehr oder weniger groben Scherze seiner Dienstkameraden, noch der Besuch von Tillys Vater können Peter Hasler über sein Liebesleid hinwegtrösten. Das gelingt nur Gilberte. Obwohl sie für diesen Peter Hasler mittlerweile mehr als nur Sympathie empfindet, schafft sie es, die beiden, trotz Einwänden von Vater Seiler, wieder zusammen zu führen.

Aber nicht nur dieser Peter Hasler hat am Schluss der Aktivdienstzeit Grund, sich bei Gilberte zu bedanken. Allen Soldaten bereitet der Abschied von Gilberte Mühe, denn alle wissen und erinnern sich gerne daran: wenn man Sorgen hatte, war Gilbert stets da.